Der Unterschied zwischen einem Prompt und einem guten geteilten Prompt: Der zweite funktioniert auch für andere. Dafür müssen die veränderlichen Teile – der Text, der zusammengefasst wird; die Sprache, in die übersetzt wird – als Variablen markiert sein.
So funktionieren Variablen auf PromptHub
Variablen schreibst du in doppelte geschweifte Klammern. Der Wizard erkennt sie beim Veröffentlichen automatisch und listet sie als Eingabefelder:
Du bist ein präziser Übersetzer.
Übersetze den folgenden Text nach {{zielsprache}}.
Erhalte Ton und Fachbegriffe. Gib nur die Übersetzung aus.
Text:
{{text}}
Im Playground jedes Repos lassen sich die Variablen dann direkt befüllen und testen – auch von Leuten, die deinen Prompt gerade erst entdeckt haben.
Was eine gute Variable ausmacht
Sprechende Namen: zielsprache statt x – der Name ist
gleichzeitig die Dokumentation. So wenige wie möglich: Jede Variable ist eine
Entscheidung, die du an die Nutzenden delegierst; alles, was fix sein kann, gehört fest
in den Prompt. Klare Einbettung: Kündige an, was in der Variable steckt
(„Text:" vor dem Textblock), damit das Modell Anweisung und Eingabe nie verwechselt –
das ist nebenbei dein bester Schutz gegen widersprüchliche Anweisungen im Eingabetext.
Typische Anfängerfalle
Zu viel in eine Variable packen. Wenn anweisungen als Variable existiert,
ist der Prompt keine Vorlage mehr, sondern ein leeres Blatt. Die Stärke einer Vorlage
liegt im festen Teil – die Variablen sind nur die Lücken.